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Zum Thema Alkoholfrei

Sind alkoholfreie Getränke in der Schwangerschaft wirklich unbedenklich?

Alkohol schädigt das ungeborene Kind, darüber besteht kein Zweifel. Deshalb ist jeder Schwangeren eine stringente Abstinenz unbedingt zu empfehlen. Aber es gibt sie ja trotzdem, die geselligen Abende, Geburtstagsfeiern und Silvesterpartys, bei denen niemand gern mit dem Wasserglas in der Hand daneben stehen möchte.
Eine Option sind hier die alkoholfreien Varianten von Bier, Wein und Sekt, die es in großer Auswahl gibt. Doch können schwangere Frauen sie unbesorgt konsumieren? Bekanntlich enthalten auch sie immer noch eine geringe Menge des schädlichen Zellgiftes.

Was bedeutet "alkoholfrei" genau?

Der Begriff ist vom europäischen Lebensmittelrecht exakt definiert und rechtsverbindlich. Druckt der Hersteller diese Bezeichnung auf das Etikett, darf der Flascheninhalt nicht mehr als 0,5 Volumenprozent (% vol.) enthalten. Wie viel es wirklich ist, variiert von Getränk zu Getränk.
Auf Anfrage teilen die produzierenden Unternehmen diesen Wert allerdings gerne mit. Die Geringfügigkeit der zugelassenen Menge verdeutlichen unabhängige wissenschaftliche Studien. Bei Probanden, die 1,5 Liter alkoholfreies Weizenbier tranken, waren bei zwei Dritteln die Blutalkoholwerte bei null. Bei einem Drittel wurden Werte von 0,0056 Promille und darunter gemessen.
Die Entscheidung und Eigenverantwortung dem Baby gegenüber liegt am Ende bei jeder Schwangeren selbst: egal ob Sie mit alkoholfreien Getränken oder gänzlich ohne Alkohol während der Schwangerschaft lebt.

Was ist mit natürlichem Alkohol?

Einige Lebensmittel, die täglich auf unseren Tisch kommen, enthalten natürlichen Alkohol. Dazu gehören Apfel- und Traubensaft, wie www.bambiona.de/thema/schwangerschaft informiert. Bis zu 1 % vol. beträgt ihr Alkoholgehalt, der durch Gärungsprozesse entsteht. Kefir, rohes Sauerkraut und andere fermentierte Lebensmittel sowie sehr süßes Obst, Brot und Hefeteigprodukte sind ebenfalls minimal alkoholhaltig. Das alles kann jedoch sorglos von Schwangeren verzehrt werden. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sie negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Mutter und Kind haben.